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Hier ein paar Beispiele, unserer Arbeiten, aus den verschiedenen Kategorien.

Einzelcoaching bei Purrpaws

Seitliches Profil eines Australian Shepherds

Vorletztes Wochenende bin ich nach Berlin geflogen, um mich am Samstag mit der lieben Natalie von Purrpaws zum Einzelcoaching zu treffen. Natalies Hundefotos sind einfach klasse und ich wollte unbedingt mal zu ihr, um von ihr zu lernen, Tipps und Tricks zu bekommen, gerade was die Bildbearbeitung angeht und mich einfach von ihr inspirieren zu lassen. Ende letztes Jahres hatte sie 10 Einzelcoachings ausgeschrieben und ich habe eins davon gleich zu Beginn des Jahres bekommen. Meine Freude war riesig und ich hab mich gefreut wie ein Schneemann. Also hab ich mich am Freitagnachmittag zum Flughafen Basel aufgemacht, schön 1 Stunde früher bin ich da gewesen. So wie es sein soll. Leider hatte mein Flug dann gut 3h Verspätung, aber immerhin kam ich aus Basel weg. Hätte ja auch anders laufen können. Übernachtet hab ich bei meiner Mama, da ich ja ursprünglich aus Berlin bin.

Samstag früh ging es dann los – alle meine Fotosachen in nem kleinen Koffer. War aber echt praktisch, so musste ich nicht zwei schwere Taschen tragen, sondern einfach nur meinen Rolli hinter mir herziehen. Getroffen haben wir uns am Hausvoigteiplatz in der Nähe vom Gendarmenmarkt. Das ich mich für ein Stadtcoaching entschieden habe, kam einfach nur aus dem einfachen Grund, dass wir beide vor Ort kein Auto hatten. Ich fand die Idee mit Stadt cool und war sofort dabei. Stadtfotos sind mal erfrischender als immer nur Hunde in der Natur. Schliesslich wohnen sie ja auch mit uns in der Stadt. Beim Hausvogteiplatz haben auch Vanessa und ihr Australian Shepherd Charly auf uns gewartet. Charly war das Coachingmodel für mich. Ein so knuffiger und süsser Kerl. Sofort verliebt war ich. Vom Hausvoigteiplatz sind wir dann los zum Gendarmenmarkt. Leider waren noch nicht alle Weihnachtszelte vom Weihnachtsmarkt abgebaut, so dass wir den Vorplatz vom Konzerthaus Berlin und dem Französischen Dom nicht nutzen konnten. Planänderung und ab ging es zu einem Gebäude mit rosaroten Säulen. Dort war also unsere erste Station. Natalie hat mir erzählt wie sie bei solch einer Architektur vorgeht, wie sie den Hund platziert, worauf sie sonst achtet (Boden etc) und und und. Und dann ging es endlich los, Kamera zurecht gemacht und Charly durfte loslegen  und ich natürlich auch. Da es Charly dann dort doch recht schnell alles zu viel wurde, haben wir zwischendrin immer mal wieder einen Cut gemacht und dann schlussendlich die Location gewechselt. Die nächste Location war eine schöne braune Tür vom Berliner Refugium. Problem dort war, dass genau zu diesem Zeitpunkt mehrere Busse mit Touristen angekarrt wurden, die uns immer wieder durchs Bild gelaufen sind und wir somit immer warten mussten bis die lieben Senioren vorbei gelaufen sind. Ich hatte bis dahin immer gedacht, dass ältere Leute Anstand und Rücksicht nehmen. Aber nein, ich wurde eines besseren belehrt. Selbst ältere Leute nehmen absolut keine Rücksicht mehr und fragen auch nicht, ob sie kurz warten sollen. Charly hat gerade in diesen Situationen immer brav gewartet und still gestanden. Also ein grosses Lob an ihn! Nachdem dann endlich mal niemand durchs Bild gelaufen ist, konnte ich und auch Natalie endlich fotografieren. Danach haben wir Charly wieder eine Pause gegönnt und sind einfach rings um den Gendarmenmarkt geschlendert, immer die Augen offen nach neuen tollen Locations. Bei der St. Hedwigs Kathedrale hatte Natalie dann noch dieses tolle türkisfarbene Geländer entdeckt, wo wir nur kurz waren. Natalie hat was ausprobiert und ich natürlich auch. Und dann ging es wieder Richtung Hausvoigteiplatz zurück. Auf dem Weg dorthin sind wir noch an einer richtig tollen Location vorbei gekommen – die mit den orangefarbenen Säulen. Einfach wunderschön und so ein toller Kontrast zu Charly. Charly hat dort dann nochmal seine Modelqualitäten gezeigt und sein Bestes gegeben. Danach war Schluss. Wir waren also den ganzen Vormittag unterwegs und am Ende irgendwie auch ein bisschen durchfroren, die tollen Bilder von Charly machen das aber 1000x wett.

Jetzt hab ich nur über den Vormittag schon einen halben Roman geschrieben. Jetzt möchte ich euch natürlich noch erzählen, was ich aus diesem Vormittag für mich persönlich mitgenommen habe. Ich habe gelernt, dass ich noch mehr auf die Architektur achte, gerade Säulen eignen sich prima, um dahinter Hunde zu fotografieren. Ein grosses Thema vor Ort war die Kommunikation. Ich selbst habe mich nach meinen bisherigen Kundenshootings hin und wieder gefragt, ob ich während des Shootings zu wenig haargenaue Anweisungen gebe, wie der Hund platziert werden soll. Ob ich da nicht noch mehr sagen sollte. Darauf hat mich Natalie angesprochen, weil ich beim Fotografieren von Charly nicht so viel mit Vanessa interagiert habe. Sie hat mich direkt gefragt, warum ich das nicht mache. Vor Ort konnte ich ihr darauf keine richtige Antwort geben. Jetzt im Nachhinein habe ich mir darüber Gedanken gemacht, alles reflektiert und bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass ich nicht so kommunikativ war, weil es nicht „mein“ Shooting war. Ich habe mich einfach zurück gehalten. Eigentlich total doof. Aber im Nachhinein ist man ja immer schlauer. Daraus hab ich gelernt. Bei meinem Shooting am Sonntag, da habe ich eine Kooikerhündin fotografiert, habe ich mal extrem auf mich selbst geachtet, wie ich während des Shootings agiere. Ich sage jetzt einfach ganz stolz, dass ich einen super Job gemacht habe betreffend der Kommunikation. Hab auch gleich am Ende nachgefragt und bekam die gleiche Einschätzung zurück. Danke Natalie: Manchmal brauchts eben einen Anstupser! Ich bin ja auch kein Meister, der vom Himmel gefallen ist und lerne immer gerne dazu. Egal was.  Ganz wichtig für mich ist dabei natürlich, dass sich der Kunde während meines Shootings wohlfühlt. Das ist das A und O.

Den Mittag und Nachmittag haben wir bei Natalie zu Hause mit der Bildbearbeitung und meinem Portfolio verbracht. Wir sind die Fotos auf meiner Portfolioseite auf meiner Website durchgegangen. Ich hab den Tipp bekommen, bisschen mehr auf die Harmonie von Farben zu achten. Ja ich hatte mal eine Zeit, ist noch gar nicht so lange her, da war ich stolz drauf, dass ich mehr mit Farbe und Dynamik spiele. Manchmal vielleicht mit zu vielen Farben auf einmal. Darauf achte ich jetzt mehr, denn Harmonie und Stimmigkeit ist mir wichtig auf meinen Bildern. Danke für den Tipp Natalie! Sie hat mir ausführlich ihre Bildbearbeitung an einem ihrer Fotos gezeigt. Einige Schritte davon hatte ich bis dahin auch angewendet, aber es gab noch einige mehr, die ich von ihr gelernt habe. Noch mehr „Dodge and Burn“, wie man mit Verläufen spielen kann, mit Vignetten und Lichtern. Die Bildbearbeitung hat mir persönlich am Meisten weiter geholfen. Für alles andere braucht man eben einfach ein gutes Auge. Worauf ich bei der Bildbearbeitung sehr grossen Wert lege, ist, dass ich meinen Stil weiter ausarbeite und entwickle, nicht den Stil, zum Beispiel von Natalie, kopiere. Ich habe mir bei ihr einfach Inspirationen für meine weitere Bildbearbeitung geholt. Und ich kann euch sagen, ich zitiere mal Natalie: „Ich guck die Bilder an und ich sehe zwar, dass du hier warst und sehe, dass du Sachen angewendet hast, die ich auch mache, ich sehe aber trotzdem deine Bilder. Und das finde ich immer total wichtig. Also auch von der Farbgebung her bleibst du bei deinen Farben. Das finde ich total toll, weil ich sehe, dass es immer noch deine Bilder sind!“ Ist das nicht ein mega Kompliment? Ich bin darüber total glücklich! Unten seht ihr meine Bilder, die ich beim Coaching gemacht habe und meine Bildbearbeitung dazu. Gefallen sie euch?

Für alle, die sich überlegen auch mal einen Workshop bei Natalie zu buchen, kann ich euch nur empfehlen! Natalie ist total offen und spricht alles direkt an und gibt auf jede Frage eine Antwort. Danke für den tollen Tag mit dir und natürlich Charly und Vanessa!

2 thoughts on “Einzelcoaching bei Purrpaws”

  1. Hello !
    I’m french. My name is Lucie and i am 16 years old. I love your « work », your photo is so beautiful and the « retouche » (in french) is wonderful ! I love the photography and i do it (m’y accunt is naia.my.australian) i would you to give a « conseil » to Pass my photo and post traitment. I would have the same talent that you !
    Sorry for the bad english level ?
    Lucie

  2. Liebe Denise, deine Fotos sind wirklich klasse – gut gemacht! Auch den Text hast du schön geschrieben 🙂

    Liebe Grüße
    Verena

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